Vorschau für die Stadt Matsue · Referenzprojekt mit eigenen Aufnahmen: hamada-travel.com
← matsue-travel.com

Angeln: Meer, See & Fluss

Wo sonst findet man Salzwasser, Brackwasser und Süßwasser in einer Stadt? In Matsue liegen das Japanische Meer, zwei große Seen und mehrere Flüsse nur wenige Kilometer auseinander. Jeder Angeltag kann ein anderes Gewässer haben.

Am Meer: die Nordküste

Die Küste der Shimane-Halbinsel gehört zum Stadtgebiet von Matsue und liegt im Nationalpark Daisen-Oki: Felsen, kleine Inseln, Buchten und geschützte Häfen.

Im Hafen von Kaka landen die Fischer unter anderem Sawara (Spanische Makrele), Buri (Gelbschwanz), Saba (Makrele) und Shiira (Goldmakrele) an. Für Angler, die das Meer suchen, ist das die richtige Adresse.

Am See: Shinji und Nakaumi

Beide Seen sind Brackwasser, eine Mischung aus Meer und Süßwasser. Der Shinji-See ist in Japan berühmt für seine „sieben Delikatessen“, darunter Seebarsch (Suzuki), Aal und Shijimi-Muscheln.

Ruhiges Wasser ohne Wellen, direkt am Stadtrand: ideal für Familien, Einsteiger und alle, denen das offene Meer nicht geheuer ist. Mit dem Seebarsch gibt es trotzdem kräftige Fische.

Wichtig: Die Shijimi-Muscheln gehören zu den Fischereirechten der örtlichen Fischer und dürfen nicht gesammelt werden. Ob für das Angeln mit der Rute an den Seen eine Angelkarte nötig ist, kläre ich gerade mit den zuständigen Stellen. Fragen Sie mich vor Ihrer Reise.

Am Fluss

Mehrere Flüsse münden in den Shinji-See, darunter der Hii-Fluss. An Flüssen verwalten in Japan meist die örtlichen Fischereigenossenschaften das Wasser und verkaufen Tageskarten (遊漁券). Wo es die Karte gibt, sage ich Ihnen gern.

Am Meer: kein Schein, keine Gebühr

Wer in Japan als Freizeitangler mit Rute oder Handleine im Meer angelt, braucht dafür weder einen Angelschein noch eine Erlaubnis. Sie kaufen Ihre Ausrüstung, gehen an die Küste und fangen an.

Anders an Flüssen und Seen: Dort verwalten örtliche Fischereigenossenschaften (漁協, Gyokyō) die Gewässer und verkaufen Tages- oder Jahreskarten (遊漁券, Yūgyoken). Die gibt es meist im Angelladen oder Laden in der Nähe des Gewässers.

Was erlaubt ist und was nicht

Die Präfektur Shimane erlaubt Freizeitanglern unter anderem:

  • Rute und Handleine
  • Kescher und Handnetz
  • Wurfnetz, aber nur vom Ufer, nicht vom Boot

Verboten sind für Freizeitangler zum Beispiel Reusen und Fallen, Langleinen, Reißhaken, Schleppangeln sowie Tauchen mit Ausrüstung und Harpunen.

Finger weg von Muscheln, Meeresschnecken, Seeigeln und Oktopus. Sie gehören an den meisten Küsten zu den Fischereirechten der örtlichen Fischer. Wer sie sammelt, wildert, auch als Tourist. Darauf stehen Geldstrafen bis zu 1 Million Yen, bei Abalonen und Seegurken sogar bis zu drei Jahre Haft oder 30 Millionen Yen.

Quellen: Präfektur Shimane – Regeln für Freizeitangler · Präfektur Shimane – Fischereihafen Kaka

Welches Gewässer passt zu Ihnen?

Meer, See oder Fluss, mit Familie oder allein, Einsteiger oder Profi: Ich sage Ihnen, wohin Sie gehen sollten, und wo Sie Ausrüstung bekommen, auf Deutsch.

Frage stellen